Zense

Facts & Figures

Name des Unternehmens: Zense

Gründungsjahr: 2013

Gründer: Andri Hinnen und Christof Gähwiler

Bezug zur HSG: Andri Hinnen B.A. HSG '08, M.A. HSG '11, CEMS MIM '11

Branche: Beratung, Kommunikation

Anzahl Mitarbeiter: 12

Website: www.zense.ch


1. Die Geschäftsidee:
Wir helfen Organisationen komplexe und oftmals als trocken empfundene Inhalte – Strategien, Analysen, wissenschaftliche Inhalte, etc. – zu bewältigen und zu kommunizieren. Ziel ist immer, die Unternehmung oder Institution damit ein klein wenig zu verrücken. Unser eigentlicher Beweggrund ist es, eine Prise Sinn und Sinnlichkeit in die oftmals ziemlich absurde Unternehmenswelt hineinzutragen.

2. Das Beste an der Selbständigkeit:
Alles ist schneller und unmittelbarer. Ideen etwa können rasch umgesetzt, skaliert und begraben werden. Ausserdem dürfen wir, ja wird gar von uns erwartet, dass wir frech, disruptiv und ein wenig verrückt sind – und auch entsprechende Vorschläge machen.

3. Die wertvollste Erfahrung:
Einer unserer ersten grösseren Aufträge war es, die Swiss-Strategie den Mitarbeitenden zu kommunizieren. Als ein frustrierter Pilot das Video dem Blick leakte und die einen leicht hetzerischen Artikel schrieben, dachten wir, jetzt ist alles aus. Stattdessen wurde erst recht ernsthaft und organisationsweit über die Strategie diskutiert. Und wir konnten uns vor weiteren Aufträgen nicht mehr halten.

4. Die grösste Herausforderung:
Das schwierigste, aber auch Coolste ist sicher, dass wir uns stetig neu erfinden müssen. Neue Stile, Medien, Ansätze, Angebote, Methoden und Geschichten.

5. Ein Tipp für künftige Gründer:Nicht zu sehr auf ein Ziel zusteuern, sondern immer eine Vielzahl von möglichen Richtungen im Kopf behalten – und dann einfach mal loslegen, wenn auch sorgfältig und nicht zu hitzköpfig. Aber vielleicht ist das auch der Grund, wieso wir noch kein weltumspannendes, alles verschlingendes Konglomerat sind. Ach ja: Der beste Tipp ist wahrscheinlich, unser Buch zu lesen «Reframe it!: 42 Werkzeuge und ein Modell, mit denen Sie Komplexität meistern».6. Dafür bin ich der HSG dankbar:Ich weiss gar nicht wo anfangen. Die HSG hat mich kritisches Denken gelehrt, mir die Realisation des Kinodokumentarfilms «Unter Wasser Atmen» ermöglicht und mit dem Auftrag zu den Little Green Bags, unserer animierten Youtubereihe auch den Anstoss zur Firmengründung gegeben. Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass wir mit all diesen Filmen viel zur Positionierung und Visibilität der Uni beitragen durften. Alles in allem ist die HSG eine top Alma Mater, die ich noch immer ein wenig als Zuhause empfinde.7. Ziele für das aktuelle Jahr (2018):Sagen wir nicht :)