Albert Gebhardt

Albert Gebhardt, Dr.oec.HSG '13

 

Was und wann haben Sie an der HSG studiert?
Seit beinahe einem Jahrzehnt bin ich mit der HSG verbunden. Begonnen hat meine akademische Karriere 2004 mit dem Bachelor BWL-Studium, welches ich 2008 abgeschlossen habe. Spezialisiert habe ich mich im Masterstudium in Banking und Finance. Die HSG habe ich nach meiner Promotion  im Bereich Corporate Finance 2013 mit einem weinenden Auge hinter mir gelassen.

Was machen Sie heute in Ihrem Leben? Beruflich, ehrenamtlich, o.ä.?
Seit 2014 arbeite ich bei der Commerzbank AG, Zweigniederlassung Zürich, im Corporate Banking Large Corporates Team. Hier kann ich meine Erfahrung als Unternehmer und Berater kombiniert einsetzen. Als Gründer und CEO des sozialen Start-ups Gartengold, welches aus all den ungenutzten Hochstammbäumen aus der Ostschweiz frisch gepresste, naturtrübe Apfelsäfte herstellt und dabei Menschen mit Handicap fördert, bin ich von nachhaltigen Lösungsansätzen mehr überzeugt als von kurzfristigem Gewinnstreben (normativ-kritisches Gedankengut wie aus dem Lehrbuch).

Was wollten Sie als Kind werden?

Während meiner Schulzeit im Jesuitenkolleg St. Blasien habe ich mit dem Gedanken gespielt Astrophysiker zu werden, da mich der Sternenhimmel sowie Fragen zum Komos und der Astronomie begeistert haben. Aus dem Astrophysikstudium wurde dann das BWL-Studium an der HSG.

Was ist das Wichtigste, was Sie an der HSG gelernt haben?
Die strukturelle und didaktische Arbeitsweise, ganzheitliche Problemlösungen diszipliniertes Lernen und vernetztes Denken. Diese Fähigkeiten sind im Berufsalltag eine grosse Hilfestellung und ermöglichen zielführend und effizient zu arbeiten.

Was haben Sie an der HSG nicht gelernt?
Unternehmerisches Handeln, sprich das 1x1 des Unternehmertums.

Eine kurze Anekdote aus der Studienzeit?
Aufgrund meiner vielen Jahre in St.Gallen und an der HSG könnte ich seitenweise Geschichten erzählen oder kurz gefasst, am Anfang war das Trischli…

Nennen Sie ein Land, ein Buch und ein Spiel, die zu Ihnen passen:

  • Land: Österreich – charmant und unscheinbar.
  • Buch: «Der Schwur von Piräus» von Dr. Markus Will. Schon ein paar Jahre alt, aber immer noch hoch aktuell. Ausserdem stammt das Buch aus der Feder eines HSG-Alumni.
  • Spiel: Risiko (Begleiter unzähliger Abende während der Studienzeit)

Mit welchem Substantiv würden Sie sich beschreiben?
Offenheit

Welche Person würden Sie gerne mal treffen und warum?

Muhammad Yunus – Der Pionier des Social Entrepreneurships