Barbara Meyer

1. Was und wann haben Sie an der HSG studiert?
Rechtswissenschaften, Herbst 1995 bis Herbst 1999.

2. Was machen Sie heute in Ihrem Leben? Beruflich, ehrenamtlich, o.ä.?
Ich bin Rechtsanwältin / Fachanwältin Arbeitsrecht bei VISCHER AG und leite das Arbeitsrechtsteam in Zürich. Die letzten drei Monate habe ich am höchsten schottischen Gericht in Edinburgh verbracht und durfte Einblick in ein sehr spannendes Rechtssystem und Gerichtswesen nehmen.

In meiner Freizeit widme ich mich allerlei Vereinsaktivitäten (u.a. dem Akademischen Klub an der HSG, der Pfadi und weiteren Ehemaligenvereinen). Ich treibe sehr gerne Sport, bewege mich draussen in der Natur oder koche für oder mit Freunden.

3. Was wollten Sie als Kind werden?

Mein erster bewusster Berufswunsch war Bibliothekarin. Ich stellte es mir herrlich vor, den ganzen Tag in der Bibliothek Bücher lesen zu dürfen.

4. Was ist das Wichtigste, was Sie an der HSG gelernt haben?
•    vernetztes Denken 
•    strukturiertes Arbeiten / Arbeitsorganisation
•    Verknüpfung von juristischem und wirtschaftlichem Know How

5. Was haben Sie an der HSG nicht gelernt?
Dass Fachwissen zwar unabdingbar ist, es in der Praxis aber noch viel anderes auch zu berücksichtigen gibt.

6. Eine kurze Anekdote aus der Studienzeit?
Obwohl entsprechend vorgewarnt, waren wir doch skeptisch was das angeblich so perfekte Namensgedächtnis von Professor Koller betrifft. Wir merkten jedoch schnell, dass unsere Kommilitonen keineswegs übertrieben hatten. Im Gegenteil: Einmal von ihm angesprochen, wusste er den Namen bis zum Lizentiat hin immer. Äusserst zuvorkommend war er in seinen Vorlesungen und Übungen dann aber anschliessend auch darum bemüht, dass er andere Namen für seine fiktiven Beispiele benutzte. Bei einem Allerweltsnamen wie meinem eine sehr willkommene Abwechslung. 

7. Nennen Sie ein Land, ein Buch und ein Spiel, die zu Ihnen passen:

Land: Schottland – Dieses Land fasziniert mich immer wieder von neuem: unberührte und wilde Landschaften, ein äusserst spannendes Gerichtswesen, gemütlichen Pubs, herrlicher Whisky und offene, freundlichen Menschen.

Buch: Sofies Welt von Jostein Gaarder

Spiel: Quirkle und allerlei Kartenspiele (Jassen etc.)

8. Mit welchem Adjektiv würden Sie sich beschreiben?
Engagiert, offen, neugierig 

9. Welche Person würden Sie gerne mal treffen und warum?

Ich habe nicht den dringenden Wunsch, eine bestimmte Person zu treffen. Ich geniesse es immer wieder neue und interessante Menschen kennenlernen zu dürfen.