Benedikt Würth

1. Was und wann hast Du an der HSG studiert?
Ich habe von 1988 – 1994 an der HSG studiert und habe in Rechtswissenschaften diplomiert. Anschliessend habe ich noch ein Nachdiplomstudium im europäischen und internationalen Wirtschaftsrecht abgeschlossen.

2. Was machst Du heute in Deinem Leben? Beruflich, ehrenamtlich, o.ä.?
Heute bin ich Mitglied der St.Galler Regierung und somit immer noch in engem Kontakt mit der Uni St.Gallen. Diese entwickelt sich sehr positiv und mit dem Projekt Platztor haben wir nun auch die weiteren wichtigen Ausbauvorhaben angestossen.

3. Was wolltest Du als Kind werden?
Koch, Pilot, Fussballer – etwa in dieser Reihenfolge. Das Talent bewegt sich auch in dieser Reihenfolge..... Nicht nach oben, sondern nach unten..... Insofern bin ich froh, dass ich heute einen Beruf habe, bei dem ich grosse Freude und Befriedigung erfahren darf.

4. Was ist das Wichtigste, was Du an der HSG gelernt hast?
An der HSG hat man sicher einen gewissen Durchhaltewillen entwickelt rsp. dieser wurde gestärkt. Ich gehe davon aus, das ist heute noch so.

5. Was hast Du an der HSG nicht gelernt?
Das spätere Berufsleben ist geprägt von unzähligen Verhandlungssituationen. Obwohl dies Führungskräfte tagtäglich machen, lernt man dies erst on-the-job. Aus meiner Sicht ist es  überlegenswert, an der HSG dieses Thema höher zu gewichten.

6. Eine kurze Anekdote aus der Studienzeit?
BWL II war für die Juristen ziemlich nervig. Ich versiffte im ersten Anlauf die Prüfung – Rolf Dubs hat mir dann in seiner Küche zwei Samstagmorgen lang auf die Sprünge geholfen. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar.

7. Nenne ein Land, das zu Dir passt:
Italien – von dort kommt meine Frau und mittlerweile habe ich darum nebst dem Schweizer auch den Italienischen Pass.

8. Mit welchem Substantiv würdest Du Dich beschreiben?
Verlässlichkeit

9. Welche Person würdest Du gerne mal treffen und warum?
Helmut Schmidt – von seinen Erfahrungen und seinem Fundus sollten wir noch mehr zehren.