Felix Imhof

1.    Was und wann haben Sie an der HSG studiert?
FREMDENVERKEHR, 1965: tönt «old-fashioned», war aber höchst interessant: vielsprachig, inter-kulturell, international, vielseitig (Hotels, Kuranstalten – heute Wellness/Spa, Reisebüros, Verkehrsmittel – Bahn, Flug, Schiffahrt, Flughäfen, Nahverkehrsmittel, etc.).

2.    Was machen Sie heute in Ihrem Leben? Beruflich, ehrenamtlich, o.ä.?
Eigentlich bin ich seit 1998 in Rente; doch organisierte ich in den letzten Jahren Workshops wie z.B. «Management for Pastors», «Time-, Money-, Career- Management» für High Schools, College Graduates and Young Adults (Philippinen, Australien). Letzteres führte – ungewollt und ungeplant – in eine Autorenrolle und die Verfassung des Handbuches «BE SUCCESSFUL – Your Manual for Getting the Most out of Life», das im Juli 2015 in Englisch erscheint [ISBN: 978-1-4525-2890-8 (sc); 978-1-4525-2891-5 (e)], anschliessend auch in Mandarin, Japanisch, Hindi, Spanisch und weiteren Sprachen. Check out: www.b-successful.com

3.    Was wollten Sie als Kind werden?
In meiner Jugend – nach Ende des 2. Weltkrieges – ging es weniger um die Planung der Zukunft als viel mehr ums Überleben. So führte die Maxime «Whatever kind of job, task or duty you undertake, always give your best. If you are at the right place a reward will follow. It there is no reward, you might question the place and circumstances and change your job» zu einer fast 40-jährigen, erfolgreichen Karriere. 

4.    Was ist das Wichtigste, was Sie an der HSG gelernt haben?

Statt sturer und restriktiver Fachsimpelei eine breite, generalistische Ausbildung mit Vorlesungen, die eigentlich auf den ersten Blick wenig mit dem Begriff «Betriebswirtschaft» zu tun hatten (Soziologie, Technologie, Philosophie, Sprachen im kulturellen Kontext u.v.a.m.).

5.    Was haben Sie an der HSG nicht gelernt?
Das Einmaleins des Kaufmanns... So musste ich die Kritik eines späteren Vorgesetzten anhören, er hätte lieber einen KV-Lehrling vor sich, als einen HSG Absolventen (es ging um das Handhaben von Wechseln). Oops!

6.    Eine kurze Anekdote aus der Studienzeit?
Das Rad der Geschichte etwas zurückgedreht (1961-1965):
Ein damaliger Ökonometrie-Professor, der mit einer bildhübschen, blonden Studentin im Schwimmbad Rotmonten «negativ» auffiel und zum Stadtgespräch wurde...
Ein Rechtsprofessor, der ein «wildes Skriptum» seiner Vorlesung verbieten wollte, da es angeblich alle seine eingebauten Witze enthielt und die Studenten entweder zu früh lachten oder gar nicht...

7.    Nennen Sie ein Land, ein Buch und ein Spiel, die zu Ihnen passen:
Land: Spanien (Andalusien)
Buch: The Norton Anthology of World Religions (Jack Miles)
Spiel: Sudoku

8.    Mit welchem Substantiv würden Sie sich beschreiben?
Zuverlässigkeit

9.    Welche Person würden Sie gerne mal treffen und warum?
Gautama Buddha, mit seiner tausende von Jahren überdauernden Weisheit, die heute noch ebenso gültig ist wie damals – und auch in Zukunft sein wird.