Marcel Rzeplinski

Marcel Rzeplinski, M.A. HSG '10

1. Was und wann haben Sie an der HSG studiert?
Ich habe von 2004 bis 2010 an der HSG studiert. Der Schwerpunkt im Bachelorstudium war BWL, mein Masterstudium habe ich im Bereich Marketing, Services and Communication Management (MSC) abgeschlossen.

2. Was machen Sie heute in Ihrem Leben? Beruflich, ehrenamtlich, o.ä.?
Bereits während der Studienzeit wurde ich unternehmerisch tätig und bin weiterhin im eigenen Unternehmen SwissScreen AG beschäftigt. Die Realisation von Infoscreenlösungen (Digital Signage) in Unternehmen zur Besucherbegrüssung, internen Kommunikation oder Kennzahlenanzeige ist studiennah und äusserst vielseitig. Es macht grossen Spass, kleine und grosse Unternehmen zu beraten und neue Lösungen zu implementieren.

3. Was wollten Sie als Kind werden?
Aufgrund meiner Begeisterung für Technik und Fahrzeuge waren dies oft Berufe, die in Zusammenhang mit Fahrzeugen standen.
Als Teenager wollte ich dann Jurist werden – bei der Studienauswahl hat sich dies jedoch wieder in Richtung Marketing verschoben.

4. Was ist das Wichtigste, was Sie an der HSG gelernt haben?
Analytisches Denken – Fragestellungen in Einzelteile zu zerlegen und so zur Lösung zu kommen. Ebenfalls die Zusammenarbeit im Team.

5.    Was haben Sie an der HSG nicht gelernt?
Wie man Dienstleistungen und Produkte kreiert, die Kunden langfristig begeistern können. Dies musste ich mir in den Jahren als Unternehmer selbst beibringen.
Was mir ebenso gefehlt hat: Praxisbeispiele, wie man mit kleinem Budget in der Praxis die grössten Erfolge im Marketing erzielen kann. Die Schweiz ist ein KMU-Land – da wäre dies sicher nicht fehl am Platz.

6. Eine kurze Anekdote aus der Studienzeit?
Während eines externen Seminars, an dem wir eine Marketingstrategie für ein Produkt entwickeln sollten, gingen uns spätabends die Ideen aus. Wir sind zu siebt in den VW-Bus gestiegen, an einen Waldrand gefahren und haben dort in engsten Platzverhältnissen eine Kreativsession auf der zur Liegefläche umfunktionierten Rücksitzbank einberufen. Die dort entstandene Idee war so gut, dass wir mit ihr die Jury begeistern konnten und den ersten Preis abräumten.

7. Nennen Sie ein Land und ein Spiel, die zu Ihnen passen:
Land – Österreich: Die haben es mit der Gastfreundschaft drauf und können auf den Kunden eingehen.
Spiel – Transport Tycoon. Mit Technik und Strategie zum Erfolg.

8. Mit welchem Substantiv würden Sie sich beschreiben?

Präzision.

9. Welche Person würden Sie gerne mal treffen und warum?
Ingvar Kamprad – um zu erfahren, wie er es trotz zahlreicher Fehlschläge und Entmutigungen geschafft hat, ein in seiner Kultur so besonderes und erfolgreiches Unternehmen wie IKEA aufzubauen.