Valeska Benner

Valeska Benner, M.A. HSG '06

1. Was und wann haben Sie an der HSG studiert?
Ich habe 2007 mit meinem Bachelor in Betriebswirtschaftslehre und 2008 mit meinen Master in Rechnungswesen und Finanzen abgeschlossen.

2. Was machen Sie heute in Ihrem Leben? Beruflich, ehrenamtlich, o.ä.?
Ich arbeite seit meinem Abschluss an der HSG bei der internationalen Managementberatung A.T. Kearney. Dort berate ich überwiegend Energieversorger und habe mich u.a. auf das Thema Corportae Finance spezialisiert, das sehr gut an meinen Masterabschluss an der HSG anknüpft.   
Ehrenamtlich habe ich die letzte HSG Alumni Deutschland Konferenz in München mitorganisiert. Das ist zwar immer anstrengend neben dem Job sich ehrenamtlich zu engagieren, macht aber sehr viel Spaß und die neuen Freunde die man dort kennenlernet entschädigen auch für den ein oder anderen stressigen Tag bzw. stressige Nacht.

3. Was wollten Sie als Kind werden?
Als 5-jähriges Kind wollte ich immer Pilot werden und später dann „Manager“ ohne eine genaue Vorstellung zu haben was das bedeutet.
Heute bin ich sehr glücklich mit meinem Beruf und würde mich jederzeit wieder so entscheiden. Aufgrund der Projektarbeit in den unterschiedlichsten Unternehmen, habe ich in meiner Beraterzeit bereits sehr viel gesehen. Die Kombination aus Teamarbeit, die ich bereits an der HSG gelernt habe, und der Möglichkeit dem Kunden nachhaltig zu helfen machen den Job sehr spannend. Durch das Reisen habe ich zumindest einen kleinen Teil dessen, was in meiner damaligen Vorstellung den Piloten-Job ausmacht, in meinem heutigen Alltag. Auch wenn das Reisen zwischen durch sehr anstrengend sein kann.

4. Was ist das Wichtigste, was Sie an der HSG gelernt haben?
Auf jeden Fall Teamarbeit durch die vielen Gruppenarbeiten und vor Publikum präsentieren. Ich habe meine Studienzeit sehr genossen und denke gerne an diese Zeit zurück.

5. Was haben Sie an der HSG nicht gelernt?
Politische Strukturen und Motivationen im Unternehmen verstehen und damit umzugehen. Das habe ich erst im Laufe meiner Beratertätigkeit gelernt.   

6. Eine kurze Anekdote aus der Studienzeit?
Mein Mann und ich haben uns an der HSG kennengerlernt. Genauer gesagt beim Übergabewochenende des alten Vorstands der Studentenschaft an den neunen Vorstand. Bis wir dann zusammengekommen sind hat es zwar noch einige Monate gedauert. Aber ohne die HSG und die Studentenschaft wären wir heute nicht verheiratet und es gäbe unseren Sohn Leonard nicht. Daher fühlen wir uns der HSG immer noch stark verbunden.

7. Nennen Sie ein Land, ein Buch und ein Spiel, die zu Ihnen passen:
Deutschland: Auch wenn ich sehr gerne reise und viel unterwegs bin so schätze ich doch die deutschen (und auch schweizerischen) Eigenschaften wie Pünktlichkeit, Präzision und Zuverlässigkeit
Executive Presence von Sylvia Ann Hewlett ist das Buch, das ich aktuell lese. Aber es gibt so viele gute Bücher - egal ob informativ, lustig, unterhaltsam oder interessant – dass ich hier keines wirklich hervorheben will.
Activity: Ein Gemeinschaftsspiel, bei dem man viel lachen kann.

8. Mit welchem Substantiv würden Sie sich beschreiben?
Optimismus: Positives Denken beeinflusst meiner Meinung nach das Ergebnis, daher gehe ich immer optimistisch und mit Zuversicht an die Aufgaben heran und wenn etwas mal nicht so klappt wie erhofft, dann hat dies auch seinen Zweck und man kann daraus lernen.

9. Welche Person würden Sie gerne mal treffen und warum?
Die erste weibliche Studentin an der HSG, um sie zu fragen wie es damals war und was sie sich für die Zukunft der HSG wünscht.